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Erasmus+-Projekt "EU-Topia+"

Nachdem das von Sommer 2012 bis Sommer 2014 laufende und von der europäischen Union geförderte Comenius-Projekt „Voices from the Sea“, an dem 20 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Marianum Fulda unter Leitung von Andrea Sternberg teilnahmen, erfolgreich abgeschlossen wurde, ist jetzt das nächste Projekt bewilligt.

Es nennt sich EU-Topia+ und läuft über drei Jahre unter dem neuen Programmtitel Erasmus+, dem Nachfolger des Comenius-Programms. Mit dabei sind wieder dieselben Partnerschulen aus Irland, Portugal, Estland, Italien und der Türkei.

22 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 des Marianum treffen sich regelmäßig zur Projekt-AG und beschäftigen sich mit Themen wie Gegenwart und Zukunft sozialer Medien, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Partnerländern z.B. in Bezug auf Schule, Arbeitswelt, politisches System und Umweltpolitik und wie eine gemeinsame Zukunft in der Europäischen Union aussehen könnte.

Höhepunkte des Projekts werden natürlich die so genannten Mobilitäten sein, während derer sich jeweils eine kleine Gruppe Schüler aus jedem Land in einem der Partnerländern trifft und sich dort gemeinsam über die erarbeiteten Themen austauscht, aber auch Land, Leute und Kultur kennen lernt.

Die erste Mobilität findet im Januar 2015 am Castletroy College in Limerick, Irland, statt, hier der Link zum Blog.

Foto: Andrea Sternberg

Marianum erhält eTwinning-Qualitätssiegel 2017 für beispielhafte Internetprojekte

Das Marianum in Fulda ist im Dezember 2017 für sein europäisches Schulprojekt über
ein Europa der Zukunft ausgezeichnet worden. Es erhielt für „EU-Topia+“ von der Jury das
eTwinning-Qualitätssiegel 2017 für beispielhafte Internetprojekte. Damit verbunden sind
hochwertige Sachpreise und Urkunden zur Anerkennung.


Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse fächerübergreifend
damit beschäftigt, wie eine gemeinsame Zukunft in der Europäischen Union aussehen
könnte. Schwerpunktthemen des Projekts waren Sprache, Ökologie, soziale Medien,
Arbeitsmarkt und Demokratie. In internationalen Teams schrieben die Jugendlichen
beispielsweise spannende Fortsetzungsgeschichten, bei denen Schüler aus jedem
Teilnehmerland die Handlung weiterentwickelten. Das Projekt fand im Rahmen einer
Erasmus+-Schulpartnerschaft in Kooperation mit Schulen aus Estland, Irland, Italien,
Portugal und der Türkei statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.
„Dem Projekt liegt eine gute Idee zugrunde. Alle Partnerklassen haben sich in das Projekt
eingebracht, ein Bild für ein zukünftiges Europa entworfen und gemeinsam eine bunte und
umfangreiche Website entwickelt“, so das Urteil der Jury.

 

Über eTwinning
Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats
der Kultusministerkonferenz jährlich herausragende Schulpartnerschaften, die sich durch eine
ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch
innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen.
Schulen und vorschulische Einrichtungen können mithilfe von eTwinning Partnerschaften über das
Internet aufbauen und digitale Medien in den Unterricht integrieren. Europaweit sind über 180.000
Schulen bei eTwinning angemeldet und nutzen die geschützte Plattform für ihre Projektarbeit. Als Teil
des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen
Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Die Nationale Koordinierungsstelle für
eTwinning beim PAD unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung
und Unterrichtsmaterialien.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:
https://twinspace.etwinning.net/6938/home



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