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Schulmusikabende 2016 - 900 Gäste lauschten grandiosen Klängen - die beiden Abende des Marianums waren ein voller Erfolg

Gleich an zwei Abenden veranstaltete das Marianum seinen traditionellen Schulmusikabend in der Aula.
Über 900 Gäste kamen insgesamt – beide Veranstaltungen waren restlos ausverkauft.


Über 400 Aktive, darunter Schüler ab der Jgst. 5 bis hin zur Oberstufe, einige ehemalige Schüler, Eltern und Lehrer sorgten für ein nachhaltig wirkendes, knapp dreistündiges Programm.


Gleich zu Beginn des Abends wurde deutlich, was einen Schulmusikabend ausmacht: Schulmusik – das bedeutet Abwechslung, eben noch laut, dann plötzlich ganz leise, mal rockig, mal klassisch, in großen Besetzungen oder alleine als Solist, in stiller Vorfreude auf erwartete Kompositionen und „Unerhörtes“, mit dem man nie gerechnet hätte und so begann der Abend.

 

Bereits das Eröffnungsstück „Gewiss, heut sind die Schönsten nur gekommen“ begeisterte die zahlreichen Zuschauer, denn nicht nur das gemeinsame Musizieren aller Instrumentalisten und Choristen, sondern auch die Choreographie ergaben zusammen ein beeindruckendes Klangbild, was mit einer Flöte begann und mit 400 aktiven Musici endete.

 

Durch den Abend führten aus der Jgst. 6 Maria Fien und David Dick sowie aus der Jgst. 10 Georg Seiler und Konstantin Hejl.


Im weiteren Verlauf präsentierten sich die drei großen musikalischen Säulen der Schule: Knabenchor, die vier Blasorchesterbesetzungen sowie Mädchenchor im Wechsel mit einzelnen solistischen Darbietungen.
Den Anfang machte der Knabenchor mit seinen ca. 160 Sängern unter Leitung von Martin Farnung und beeindruckte mit „You raise me up“ und einem eigenen Arrangement des Musicals „Phantom der Oper“, das die Zuschauer direkt in die Kellergewölbe der Pariser Oper versetzte, wohin das Phantom das Ballettmädchen Christine entführt.

 

Im Anschluss trugen Marlena Lindenthal aus der Jgst. 5 (Cello) und Gustav Groß (Klavier) überzeugend ein „Prélude“ von Eduard Pütz vor. Klassisch ging es weiter mit der bekannten Arie „L'ascia cio piango“, gesungen von Teresa Auth, Jgst. 10 (Mezzosopran) und begleitet von Alexander Farnung (Klavier).

 

Nach diesen leiseren Klängen zeigten die 30 Musiker der Bläserklasse 5 (Leitung Karl-Heinz Vogel), die erst seit einem guten halben Jahr musizieren, ihr Können. Im Mittelpunkt der Bläserklasse 6 stand die sehr eingängige Musik aus dem Film „Fluch der Karibik“. Elias Müller, ebenfalls Schüler der Jgst. 6, unterhielt das Publikum im Anschluss mit seinem schwungvollen „Maple Leaf Rag“ auf dem Flügel, was mit viel Applaus belohnt wurde.

 

Schwungvoll und rhythmisch ging es direkt weiter. Der Mädchenchor unter Leitung von Meike Desoi baute sich nach und nach mit dem Cup-Song auf, bis am Ende ca. 90 Mädchen cupten bzw. trommelten und gleichzeitig strahlend sangen. Für das nächste Lied „Kein schöner Land“ holte sich der Mädchenchor die Lehrerband des Marianums „Pier 17“ zur Unterstützung auf die Bühne und begeisterte zum Abschluss mit einer a cappella Version von „Happy“.


Ein nachhaltig wirkender Vortrag gelang Franziska Kümmel (Querflöte) aus der Jgst. 9 und Alexander Farnung (Klavier) mit ihrer Interpretation des zweiten Satzes der Sonate „La flute de Pan“ von Jules Mouquet.

Ganz andere Klänge dagegen brachte nun die Abschlussband „Things of tomorrow“ der Jgst. 10 mit Celine Höpfner, Anna Will, Jan Hoffmann, Andreas Vey, Julius Muth und Claudius Reith zum Tönen. Sie ließen es mit "Like the way I do" und "Ironic" rocken. Die Vielfalt und Abwechslung, die die Schulmusik zu bieten hat, wurde nun wieder mit dem folgenden Programmpunkt deutlich.

 

Felix Möser aus der Jgst. 11 überzeugte mit seinem eindrucksvollen Vortrag des „Prélude“ in cis-Moll von Sergej Rachmaninow auf dem Flügel.

 

Klassisch, aber in einer ganz anderen Besetzung ging es direkt weiter. Die Instrumentalisten der „Windstärke 7“ (Leitung: K.-H. Vogel) trugen in ihrer kleinen, aber feinen Besetzung feierlich Ausschnitte aus Händels „Feuerwerksmusik“ vor und zeigten mit ihrem zweiten Titel, dem „Monster Rock“, dass sie große Freude an den etwas lauteren und rockigeren Töne haben. Mit den Hits „Let it go“, „Firework“ und „What makes you beautiful“ spielte sich im Anschluss das Jugendblasorchester ebenfalls unter Leitung von Karl-Heinz Vogel in die Herzen des Publikums.

 

Ein enormes Sprech- bzw. Singtempo mit viel Charme und Coolness bewies Pia Mackenrodt aus der Jgst. 10 an der Gitarre und mit ihrer Stimme, als sie den Song „Nina“ vortrug.

 

Diese enorme Bewegung, die in dieser Musik steckte, wurde im nun folgenden Beitrag dann sichtbar. Marius Scherf aus der Jgst. 11 tanzte eindrucksvoll und ausdrucksstark zugleich zur Musik ("Billie Jean" und "Jam") von Michael Jackson.

 

Den Abschluss gestaltete traditionell die Lehrerband „Pier 17“, in der Besetzung: Martin Bätz, Rudi Hess, Christian Kaiser und Ulli Kleemann. Mit ihrem umgetexteten „Gern auf´s Marianum gehn“ und „Herz über Kopf“ heizten sie den Zuhörern ein und holten sich für ihren letzten Titel, den „Shoop-Song“, sogar noch „zahlreiche Backgroundsängerinnen“, den Mädchenchor des Marianums, auf die Bühne.


Zum großen Finale kamen dann noch einmal alle Mitwirkenden auf die Bühne und beschlossen den Abend mit dem bekannten Hit der Gruppe Pur „Neue Brücken“ in einer Bearbeitung des Schulleiters Jürgen Weber. Damit wurde noch einmal der Leitgedanke des Abends "Musik verbindet" aufgegriffen und zugleich deutlich gemacht, dass die Textaussage "Neue Brücken, neue Wege, aufeinander zuzugehn, ganz behutsam, voller Achtung miteinander umzugehn" bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

Text: Meike Desoi und Karl-Heinz Vogel

Fotos: Jürgen Weber
 


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