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Nachrichten aus dem Marianum

Gelebte Solidarität und Nächstenliebe
20.10.2018 20:20

Von: Ulrich Kleemann


Feierstunde am Marianum zum zehnjährigen Bestehen der Kooperation Schule und Klinikum Fulda / Spielzeug für die Patienten der Kinderklinik


Fotos: Ulrich Kleemann

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Kooperation zwischen dem Marianum Fulda und der Kinderklinik im Klinikum Fulda lud die Schule alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 8 sowie Vertreter des Klinikums zu einer Festveranstaltung in die Aula.


Schulleiter Steffen Flicker konnte in seiner Eröffnungsrede Herrn Professor Reinald Repp, Leiter der Kinderklinik, Herrn Thomas Menzel, Sprecher des Vorstandes des Klinikums Fulda sowie Frau Melanie Schmitt, Chefsekretärin von Professor Repp als Gäste am Marianum begrüßen.

Darüber hinaus waren alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 8 geladen, die im Rahmen dieses Projektes alle einen Sozialtag in der Kinderklinik absolvieren.

Flicker bedankte sich für das enorme Engagement, das die Kinder aufbringen und betonte wie wichtig es sei, einen Einblick in den Klinik-Alltag zu bekommen und was es bedeute, einen Tag „Dienst“ im Krankenhaus zu leisten. Er bezeichnete dies als „gelebte Solidarität und gelebte Nächstenliebe“. Dieser Wert sei in unserer Gesellschaft so wertvoll und unverzichtbar. Ganz besondere Dankensworte fand Flicker für Lehrerin Caroline Bönsch, die über die gesamten zehn Jahre das Projekt begleitet und koordiniert hat zusammen mit Frau Melanie Schmitt, die im Sekretariat der Kinderklinik als „Bindeglied“ zwischen den beiden Institutionen fungiert.


Im Anschluss daran bedankte sich der Sprecher des Vorstandes des Klinikums, Thomas Menzel, für das tolle Engagement der jungen Schülerinnen und Schüler. Er betonte in seiner Rede, wie wichtig es, besonders den kleinen Patienten Zuwendung zu geben und Empathie zu zeigen. Denn ein Tag als kranker oder schwerkranker Patient könne auch manchmal sehr langweilig sein. „Ihr leistet einen wertvollen Beitrag, damit sich unsere Patienten ein bisschen besser fühlen,“ rief er den Achtklässlern zu. Er hoffe, dass noch viele Jubiläen eines Sozialtags am Marianum gefeiert werden können.


Antonio und Johannes Uthe erläuterten im Anschluss in einer Präsentation auf was es letztendlich an einem Sozialtag in der Kinderklinik ankäme und sprachen von einer“ Win-Win-Situation“. Nicht nur für die kleinen Patienten sei ein solcher Tag etwas Besonderes, auch die Schüler profitierten durch die Förderung von Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein.


Professor Reinald Repp berichtete in seiner Ansprache ebenfalls vom Alltag in der Kinderklinik. Er wies darauf hin, dass die Familienangehörigen nicht immer bei ihren Kindern sein können und dass genau hier die Schülerinnen und Schüler des Marianums einen unschätzbaren Beitrag für die Gesundung der Patienten leisteten. „Freude schenken“ sei ein ganz wichtiger Bestandteil im Alltag eines Krankenhauses.


Schulzweigleiter Stefan Zeier hielt das Schlusswort und bedankte sich ebenfalls zunächst bei den Achtklässlern für die Bereitschaft, diesen Sozialtag als wichtigen Beitrag für die soziale Kompetenzförderung anzunehmen. Professor Repp dankte er für die gute Zusammenarbeit und er hoffe, dass das Projekt, das vor zehn Jahren vom damaligen Schulleiter Dr. Lothar Schöppner ins Leben gerufen wurde, noch viele weitere Jahre überdauern wird.


Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Mädchenchor des Marianums unter der Leitung von Susann Ries.


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