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Gebete für den Alltag

„Es ist Zeit, angesichts des Aktivismus und des drohenden Säkularismus (...) die Bedeutung des Gebets erneut zu bekräftigen. Der betende Christ bildet sich selbstverständlich nicht ein, Gottes Pläne zu ändern, oder zu verbessern, was Gott vorgesehen hat. Er sucht vielmehr die Begegnung mit dem Vater Jesu Christi und bittet, dass er mit dem Trost seines Geistes in ihm und seinem Wirken gegenwärtig ist.“Auszug aus: „Deus caritas est“ Gott ist Liebe von Papst Benedikt XVI.



Wie soll ich reden zu dir?

Was kann ich sagen, um dein Herz zu erfreuen?

 

Was kann ich tun, damit du mich liebst?

 


Ich rede zu dir mit meinem Herzen.

 

Ich sage, dass ich dich nie vergessen werde.

 

Ich erfülle dein Wort, wo immer es gelingt.
 

 

Wie soll ich reden zu dir?

 

Ich rede zu dir in meinem Herzen.

 


Sei mit mir.

 

In jeder Stunde will dir dienen.

 

(Gebet eines Christen aus Brasilien)

 

Den Frieden wollen

von Angesicht zu Angesicht

Die Angst überwinden

und aufeinander zugehen

Einander nahe kommen

und doch sich selbst nicht aufgeben

Aufeinander hören

und auf die leisen Töne achten

Auf das Spiel der Hände und der Augen eingehen

Um Worte ringen

und auf ihnen wie auf einer Brücke

hinübergehen

Mit den Füßen des Geistes

fremde Welten durchschreiten

Den Frieden finden

in Geduld und Liebe.

(aus: Franz von Assisi: Das Testament eines armen Mannes)

DU willst Segen sein
Du einziger Gott aller Menschen,
du hast die Erde den Kosmos geschaffen,
in ihrer Vielfalt, in ihrer Schönheit, in ihrer Zerbrechlichkeit.
Die verschiedenen Kulturen, Nationen und Religionen sind auf der Suche nach dir,
dem Ursprung von allem.
Du willst, dass alle füreinander nicht Bedrohung, sondern Segen sind.
Unsere eine Welt soll nach deinem Willen ein bewohnbares und friedliches Haus für alle sein.
Allen, die dich in Wahrheit suchen, hast du den Hunger und Durst nach
Gerechtigkeit und die Sehnsucht nach Frieden gegeben.
Alle trauern um die Opfer von Hass und Gewalt.
Alle sind nach deinem Plan auch berufen, an einer neuen Welt zu bauen.

So bitten wir dich:
Erbarme dich aller Opfer und Täter.
Beende die Spiralen der Gewalt, der Feindbilder, des Hasses, der Vergeltung.
Schenke allen, besonders den Verantwortlichen in der Politik
die Einsicht, dass der Weg zu dauerhaftem Frieden nicht der Krieg,
sondern der Einsatz für Frieden in Gerechtigkeit ist.
Schenke allen Krisengebieten einen dauerhaften Frieden.
Lass eine sichere Heimat für alle entstehen.
Gib Herr, dass alle Menschen guten Willens aus allen Religionen,
in Nord und Süd, in Ost und West, in gemeinsamer Verantwortung,
die Berge der Missverständnisse abtragen,
die Gräben des Hasses zuschütten
und Wege für eine gemeinsame Zukunft ebnen.
Lass in der einen Welt die Waffen schweigen.
Lass dafür den Ruf nach Frieden lauter werden, für alle, ohne Unterschied.



Werkzeug des Friedens
Her mache mich zum Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten, nicht dass ich getröstet werde, sondern, dass ich tröste;
Nicht dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
Nicht dass ich geliebt werde, sondern, dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt
Wer sich selbst vergisst, der findet
Wer verzeiht, dem wird verziehen
Und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

 

Freiheit
Zuneigung zu allen Tieren,
vor allem jedoch zu den Vögeln,
in ihnen erkennst du dich wieder:
sie sind Freiheit, Armut,
Freude, Musik wie du.
Meister des freien Fluges,
des unbeschwerten Gesangs,
suchen sich Höhen,
zeigen den geschäftigen Menschen den Weg:
dass sie das Fliegen lernen,
das Singen nicht verlernen,
die Sorgen vergessen, das Freisein leben.
Für den Käfig ist keiner bestimmt
(Bernadino Greco)

Psalm 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Er lässt deinen Fuß nicht wanken, er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten, er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden, noch der Mond in der Nacht.
Der Herr behüte dich vor allem Bösen, er behüte dein Leben.
Der Herr behüte dich, wenn du fort gehst und wieder kommst, von nun an bis in Ewigkeit.

Farbenlehre (Kurt Weigel)

Farbe kennen
Du musst das Grau kennen,
Violett und Schwarz, den Alltag,
die bodenlosen Traurigkeiten.
Und das tiefe Blau,
die sonnigen Tage,
voll Wärme und Klarheit.

Farbe erkennen
Du musst in den Farben die Spuren lesen;
Die geheimen Zeichen,
hineingeritzt in das Leben.
Das Kreuz wächst in allem,
und das Rund der Vollendung

Farbe anerkennen
Du musst dich anschauen lassen
Vom Blau der Wahrheit,
Und vom Gold,
und um dich wissen
in all den Schattierungen.
Nur zögerlich zeigt sich das Rot
Am Morgen der Tage.

Farbe bekennen
Du musst dich auf die Seite der Sonne stellen;
Die brennt sich durch
Durch Panzer und Mauern
In den Strudel des Lebens.

Christus die Sonne,
hat sich entschieden für dich.
Leuchte entschieden für IHN,
damit die Zeit reif wird.

(Gebet Kloster Lichtenthal, Foto: Monika Kluge)

Bibelvariation zu Gal 3,26-29; 4,6:

Einig, einzig Christenland.

So einfach ist das nicht.

Schwarz und weiß

und weiß und gelb

und blau und weiß

und schwarz und rot und gold.

Unschuldswände einziehen und

Unschuldsgewänder anziehen,

einfach was drüber ziehen,

und fertig ist die Christenheit.

So einfach war’s noch nie

und wird’s nicht sein.

Trotz Wein und Brot,

trotz liebender Freunde und lauschiger Gärten.

Schweißtropfen haben ihren Geruch,

und Blutstropfen lassen sich schwer entfernen.

Vielleicht sind alle längst eingeschlafen,

wenn er das Wort >Vater< atemlos buchstabiert.

Erst bei der schmutzigen Wäsche

erkennen wir uns

und tätowieren in die Haut

das zärtlich herbe Wort von Schwester und Bruder.

(Kurt Weigel)

Freundschaft
Mögen deine Wege stets aufwärts führen,
auch wenn du durch dunkle Täler
und durch enge Schluchten gehen musst.
Am Ende eines steilen Pfades
Möge dich die wärmende Sonne grüßen.
Mögen wahre Freunde bei dir sein,
der Freundschaft wert,
die dir Vertrauen geben,
auch wenn’s dir an Licht gebricht und Kraft.
(aus Irland)

Mein Wunsch für dich....
Gott halte dich in seiner Hand,
wenn die Klippen steil sind,
Gott halte dich in seiner Hand,
wenn die Nacht trostlos ist,
Gott halte dich in seiner Hand auf dem Weg,
den du beschreitest,
Gott halte dich in seiner Hand. Amen
(aus Irland)

Zum Gedenken an Pater Jakob Gapp SM, 13.08.1943 in Berlin-Plötzensee
Dein Weg
Der weite Weg ist der Weg,
den alle gehen.
Du musst deinen persönlichen Weg finden.
Da genügt es nicht,
sich nach den anderen zu richten.
Du musst genau hinhören,
was dein Weg ist.
Dann musst du dich mutig entscheiden,
diesen Weg zu gehen,
auch wenn du dich dort sehr einsam fühlst.
Nur dein persönlicher Weg
wird dich wachsen lassen
und zum wahren Leben führen.
(Anselm Grün, Marianum Abitur 2006)

“Alles geht zu Ende, nur der Himmel nicht.” (P. J. Gapp SM)

Sich entscheiden
So lange ich lebe, muss ich mich entscheiden, muss Stellung nehmen, muss ja oder nein sagen. So hast du es gewollt, Schöpfer des Menschen, dass ich mich entscheide, für einen Beruf, für einen Lebensgefährten, für eine Partei , für dich.
Aber nicht nur an den breiten Kreuzungen des Lebens muss ich wählen, auch an den schmalen, wo es „nur“ um einen Film, eine Zeitung, einen Witz geht.
Ich danke dir, mein Schöpfer, dass ich entscheiden, dass ich Lebensweichen mitstellen darf, dass ich mehr bin als ein willenloses Zahnrad im Räderwerk der Zeit. Gib mir deinen Geist das Rechte zu erkennen und es zu tun. Amen

Wer etwas Verborgenes finden will, der muss suchen, horchen, Spuren entdecken,
sie lesen und auch von den Erfahrungen anderer lernen.
Spuren gibt es überall in unserem Leben.
Da sind Spuren von Maschinen, von Tieren, Spuren von anderen Menschen aus
dem Hier und Jetzt und aus der Vergangenheit.
Spuren findest du auch in den Gesichtern von Menschen, Spuren von Freude und
Leid, von Liebe und Hass, von Fröhlichkeit und tiefer Enttäuschung, von Vertrauen
und ungläubiger Zurückhaltung.
Deine Mutter, dein Vater, deine Geschwister, deine Freunde haben Spuren in deinem Leben hinterlassen.
Spuren hinterlässt du im Leben anderer Menschen.
Wer Gott auf die Spur kommen will, der muss aufmerksam sein: auf sich, auf seine
Mitmenschen, auf seine Umwelt.
Wer Gott sucht, der muss aufmerksam sein.
Wer Gott sucht, muss vertrauen.
(aus: Christoph G. Müller: “Nach oben offen”)


Lebendiger Gott,
jeder Tag ist gleich wichtig vor dir.
Ich danke dir für diesen neuen Tag.
Lass es einen Tag mit guten Erfahrungen werden.
Hilf mir, die Wahrheit zu sagen,
die gestellten Aufgaben ernst zu nehmen
und auch das Bittere zu verkraften, das mich treffen kann.
Schenke mir deinen frohen Geist,
in allem und allen zuerst das Gute zu sehen,
das mir begegnet.
Sei du bei uns heute
und alle Tage unseres Lebens.
Amen.
(aus: Christoph G. Müller: “Nach oben offen”)

 

Gott,
Du hast dem seligen Jakob die
Gnade geschenkt, für die
Gerechtigkeit einzutreten
und treu bis in den Tod
die Wahrheit des Glaubens
zu bekennen.
Hilf uns auf seine Fürsprache
und durch sein Beispiel,
dass auch wir ein heiliges Leben
führen und uns in Treue zu Deinem
Sohn und seiner Kirche bekennen.
Darum bitten wir durch ihn,
Jesus Christus. Amen

Unsere Erde

Herr unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse und Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen. Amen.

(Gebet der Vereinten Nationen)

Ich glaube an den Heiligen Geist

Ich glaube,

... dass er meine Vorurteile abbauen kann,

... dass er meine Gewohnheiten ändern kann,

... dass er meine Gleichgültigkeit überwinden kann,

... dass er mir Phantasie zur Liebe geben kann,

... dass er mir Warnung vor dem Bösen geben kann,

... dass er mir Mut für das Gute geben kann,

... dass er mir Liebe zu Gottes Wort geben kann,

... dass er mir Minderwertigkeitsgefühle nehmen kann,

... dass er mir Kraft in meinem Leben geben kann.

Ich glaube,

dass er mir einen Bruder, eine Schwester an die Seite

geben kann.

Ich glaube,

dass er mein Wesen durchdringen kann.

(Karl Rahner, aus: Christoph G. Müller: “Nach oben offen”)

Wechselnde Pfade,
Schatten und Licht,
alles ist Gnade,
fürchte dich nicht.
(vgl. Kanonbuch 434,
aus: Christoph G. Müller: “Nach oben offen”)

Gebet zum Schuljahresbeginn

Herr öffne unsere Augen,

damit wir deine Werke erkennen

und dich preisen.

Klopfe an unser Herz immer wieder an,

bis wir dich hereinlassen

und uns an dir orientieren.

Verschließe unseren Mund

vor übelwollender Kritik

und vor Beleidigung.

Bewahre uns vor Hartherzigkeit und Arroganz,

vor Rechthaberei und Rachsucht.

Schenke uns die Bereitschaft zu Versöhnung,

wenn es Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen gibt

und zur gegenseitigen Annahme.

Schenke uns die Offenheit,

die Worte des anderen / der anderen zu hören,

um Situationen vielleicht besser zu meistern.

Mach uns zu Werkzeugen deiner Liebe,

damit unsere Arbeit und unser Leben gelingen.

Amen

Gebet zur Einschulung am Marianum - Gebet der Eltern für ihre Kinder
Guter Gott,
jetzt beginnt ein neuer Abschnitt in der Schulzeit für unser Kind.
Mit unseren Hoffnungen und Sorgen kommen wir zu dir
und sagen dir, was wir für unser Kind erbitten:
Lass es Freude am Lernen und gerne Neues entdecken,
dass es sich mit den anderen verträgt,
dass es nicht aufgibt, wenn etwas misslingt,
dass es nicht den Mut verliert,
wenn es bei Mitschülern und Lehrern bestehen muss,
dass es hilfsbereit ist und die Sorgen anderer erkennt,
dass es sich an dieser Schule wohlfühlt!
Gib uns die Kraft, unserem Kind die Sicherheit und Unterstützung zu geben,
die es im Schulalltag braucht.
Segne auch die Lehrer unseres Kindes und schenke ihnen Geduld,
Gerechtigkeit und Güte.
Beschütze unser Kind auf seinem Schulweg, lieber Gott.
Bei dir ist es geborgen; lass es deine Liebe spüren! Amen.

Gebet der Kinder für ihre Eltern
Lieber Gott,
du hast mir Vater und Mutter gegeben, die mir vom ersten Tag an ihre Liebe schenkten. Sie sorgen für mich und helfen mir und sind immer für mich da. Sie schaffen mir ein Zuhause, aus dem ich immer Mut und Zuversicht schöpfen kann.
Dafür bin ich dir sehr dankbar.
Schenke meinen Eltern Freude und Kraft und steh ihnen zur Seite, wenn sie Sorgen haben.
Schenke ihnen Geduld mit mir, wenn mir das Lernen einmal schwer fällt.
Hilf mir, dass ich sie nicht enttäusche und dass wir uns immer gut verstehen. Erhalte mir die Liebe meiner Eltern, die ich so sehr in meinem Leben brauche. Amen.

Foto: Arno Westerhoff

Gebet eines Schülers
Führe mich o Herr
Und leite meinen Gang
Nach deinem Wort.
Sei und bleibe du auch
Heute mein Beschützer
Und mein Hort.
Nirgends als bei dir allein
Kann ich recht bewahret sein
(Dennis Schürg, 6a, 7.4.2002)
Gebete für den Schulalltag
Gott, hilf mir die richtigen Worte zu finden für das,  was ich meine, damit ich nicht falsch verstanden werde.
Und den anderen, der sich nicht auszudrücken vermag, der nicht die Worte findet, der Angst hat zu sagen, was er wirklich sagen möchte – den lass mich trotzdem verstehen.
(F. Dietz: „Hol uns heraus, Herr!)

Vor dem Essen
Herr, segne unser täglich Brot, so sind wir wohl geborgen.
hilf allen Menschen in der Not und allen, die sich sorgen.
Wir danken dir, himmlischer Vater, dass du uns nährst an Leib und Seele. Gib, dass wir mit all unseren Kräften dir dienen und die Menschen nicht vergessen, die Hunger und Not leiden.
Herr, wir wollen bei dem Essen nicht die Hungernden vergessen.
Hilf, dass wir auf dieser Erde Boten deiner Liebe werden.

Auferstehung im Hier und Jetzt

Gedichte des Leistungskurses katholische Religion

der Jahrgangsstufe 12

Auferstehung

eine Hoffnung

auf unendliches Leben

mit all unseren Freunden

die wir bestimmt wiedersehen werden

wenn unsere Seele zum Himmel auffährt.

Vater im Himmel wir bauen auf dich

hilf uns, dass wir den richtigen Weg finden

und wir bitten dich in dein Himmelreich zu gelangen.

Wir fragen uns alle, was uns dort möglicherweise erwarten wird,

aber das einzige was zählt, ist dass es eine Auferstehung gibt

Hier auf der Erde ist es schwierig daran zu glauben,

viele zweifeln an Gottes Existenz auf der Erde.

Doch Gott ist bei uns, versteckt, geheim, ungesehen.

Gottes Nähe gibt den Menschen richtigen Halt.

Er reicht uns allen seine Hand.

Wir müssen die Chance nutzen.

Also folgt Gottes Wort;

Bereitet euch vor

auf die

Auferstehung

 (Felix & Sarah)


Auferstehung
Jeder Weg hat ein Ende,
doch nicht jedes Ende hat einen Weg.
Jeder Mensch hat einen Glaube,
doch nicht jeder Glaube hat einen Menschen.
Jeder hat ein Herz,
doch ein Herz hat nicht jeder.
Jeder tut einen Schritt,
doch einen Schritt tut nicht jeder.
Jede Freude hat eine Ursache,
doch nicht jede Ursache hat eine Freude.
Jeder bricht ein Brot,
doch nicht jedes Brot wird gebrochen.
Jeder hört eine Stimme,
doch nicht jede Stimme wird gehört.
Jedes Gute hat eine Tat,
doch nicht jede Tat hat etwas Gutes.
Nicht jedes Ende hat eine Auferstehung
aber jede Auferstehung hat einen Anfang.
(Lara & Alisa)

 

 

Auferstehung

kann jeden

und allen Menschen

immer und überall begegnen.

Im Hier und Jetzt

und vor allem nach dem Tod.

Wichtig ist jedoch die Auferstehung durch Umkehr,

die Veränderung im Bezug auf die Menschen bewirkt.

Etwas Neues bricht für die Menschen im Umgang untereinander an.

Doch nicht das „Wie“ unserer Auferstehung ist wichtig für uns,

sondern die Tatsache allein, dass es wirklich irgendwann mit uns geschieht.

Deshalb sollte jeder für sich  selbst wissen, wie es passiert.

Aber ohne den Glauben daran, kann es nicht funktionieren.

Denn nur durch den Glauben und Willen allein,

schafft es der Mensch an sich und

auch auf die eigene Auferstehung hinzuarbeiten.

Das Wichtigste der Auferstehung ist,

dass sie uns Menschen

zum eigenen Optimum

der Vollendung

führt.

(Ramona Ruppert + Christine Lomb)


Auferstehung
Des Menschen Hoffnung
liegt in der
Auferstehung nach dem Tod.
Jedoch vergessen sie dabei den
wahren Sinn hinter der christlichen Auferstehung.
Eine gute Tat ist keine gute Tat
wenn man sie nur für Gott tut und
nicht aus einer eigenen inneren Überzeugung und Begeisterung heraus.
Jeder sollte das tun was in seiner Macht steht um
sich und anderen im Leben weiter zu helfen, nicht unbedingt die
großen Taten sind es, die in Gottes Augen gut sind,
sondern diese die von Herzen kommen und ehrlich sind.
Die Auferstehung findet nicht nach dem Tod statt,
sondern heute im Hier und Jetzt müssen wir uns
zu unserem Glauben bekennen und begreifen
was wir zu tun haben.
Unsere Reue soll nicht
vor dem Tod
sondern jetzt
kommen.
(Janine Reinl + Lisa Maria Helfrich)

 

Auferstehung

Glaube Hoffnung

Leben      und     Tod

Wie denkst du darüber?

Glaubst du an die Auferstehung?

Nicht das WIE, WAS, WARUM zählt

Das DAS und die Umkehr sind wichtig

Nicht nur der Tod bedeutet, dass man aufersteht

Sondern auch im Leben gibt es Chancen zur Umkehr

Umkehr ist ein neuer Anfang, der zur Auferstehung führen kann

Doch selber musst du auch diesen einzigartigen Weg einschlagen, um dort hinzugelangen

Öffnest    du    dich    aber    nicht,    vertust    du    deine    gottgegebene    Chance

Aber jeder einzelne Weg bietet weitere Umkehrmöglichkeiten zur Auferstehung

Das Ziel führt uns zu einer Gemeinschaft Gottes

Nicht  nur  du  zählst  auch  die  anderen

Gott liebt alle und unterscheidet nicht

Auch wenn du gesündigt hast

Wird dir Gott vergeben

Durch deine Reue

Erfährst       du

Auferstehung

(Nathalie Will, Lisa Hofmann, Vanessa Winter)


Auferstehung
Ist      schon
Erreichbar im Leben
Durch Umkehr und Besserung.
Durch sie haben  wir  Hoffnung
Auf   ein   Leben   nach   dem   Tod
Sie  raubt  uns  alle  Ängste  des  Lebens.
So können wir uns für andere Menschen einsetzen.
Dies   ist   ein   Auftrag   den   Gott   uns  gegeben  hat.
Deshalb ist Jesus für uns am Kreuz gestorben und auferstanden.
Man  kann nur  glücklich sein, wenn  es anderen  gut geht.
Dies   wusste  auch   Jesus  als er uns  den  Auftrag   gab.
Deshalb  sollen  wir uns  ein  Beispiel  an  ihm nehmen.
Durch ihn wurden  uns auch unsere Sünden vergeben.
Wir sollen Verkünder/ Erfüller seiner Botschaft sein.
Dies ist die Zentrale Aufgabe unseres Lebens.
Deshalb sollten wir nicht vergessen:
Durch die Hingabe Jesu
am Kreuz, bekommen
 wir  die
Vollkommenheit. 
(Rosemarie Reith, Katharina Pfannmüller)

 

Auferstehung

 Nur Vision?

Diesseits oder Jenseits?

Leben nach dem Tod?

Solche Fragen, ohne wirkliche Antworten

Ist dies alles nur eine Glaubensfrage?

Jeder muss Bereitschaft hier und jetzt zeigen

Aktivität ist der Weg zum Ziel des Glaubens

Hoffnung und Mut, Offenheit und Hilfsbereitschaft sehr wichtige  Fähigkeiten

Nicht fragen wie, wann, wo, warum es zur Auferstehung kommt

Der wichtige Kern ist, die Tatsache, dass DAS der Auferstehung

Auferstehung im Leben erfahren, meint gute Taten und Ziele haben

Ist das Leben also eine Vorbereitung auf den Tod?

Jeder muss seinen eigenen Weg gehen und finden

Der Auferstehungsglaube gibt uns also gewaltige Lebenskraft,

Wie ein Strom der uns durchfließt

gestellten Aufgaben und Pflichten nachzugehen

Heißt Auferstehung also Ende?

Ich weiß nicht

Doch plötzlich

Tod

(Lioba und Jessica)


Auferstehung
Gewaltige Lebenskraft
Hoffnung im Leben
Sie gibt uns Kraft
Auferstehung ist gegenwärtig im Diesseits
Nimmt uns Angst vor dem Tod
Verkörpert Freiheit und Freimut gegenüber der Welt
Sie kann uns zu einer zufriedenen Gemeinschaft bilden
Weist uns auch in schlechten Zeiten den richtigen Weg
Auferstehung hilft uns einen Sinn in unserem Leben zu finden
Es ist ein großes Geschenk von Gott, dass wir auferstehen dürfen
Dieses wurde uns ermöglicht, da Jesus für uns gestorben ist
Durch den Glauben können wir nach seinen Vorstellungen leben
Sie lehrt uns, dass wir nicht alleine sind
Sie hilft uns auch Misserfolge zu bewältigen
Es ist eine Bereicherung für’s Leben
Was wären wir ohne sie?
Leben nach dem Tod
Vergebung der Sünden
Gute Taten
Frieden 
(Lisa Weß und Nadja Pankonin)


 

Fotos: Annette Jacobs

 



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