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Beispiele aus der entwicklungsorientierten Agrarforschung in Kenia

Frau Dr. sci.agr. H. Recke, Nairobi / Fulda, Programmkoordinatorin

Am Montag, 19.8.02,  berichtete Frau Dr. H. Recke im Rahmen der Reihe “Forum Marianum” den SchülerInnen der Jgst. 10 und  12 von  ihrer Tätigkeit in einem von der Europäischen Union unterstützten Projekt in Kenia.
 
Frau Dr. Recke arbeitet seit 1992 in Nairobi als Programmkoordinatorin mit dem Ziel, den örtlichen Landwirten im Rahmen ihrer Forschungsarbeit konkrete Anleitungen zur besseren Nutzung ihrer natürlichen Ressourcen zu geben.

Oberstufenleiter J. Weber gab in seiner Begrüßung der Hoffnung Ausdruck, dass durch diesen Vortrag ein Stück mehr Verständnis für entferntere Bereiche und Probleme unserer Erde geweckt werden könnten. Globalisierung fange vor allem auch in unseren Köpfen an.

Anhand einiger Bilder sollen hier exemplarische Ausschnitte ihres Vortrages dokumentiert werden:

Frau Dr. Recke während ihres Vortrages im Marianum und im Gespräch mit den Kollegen des Fachbereiches Erdkunde, email-Adressen werden weitergegeben.

Fotos: Jürgen Weber

Die Forscher sind oft mit dem Flugzeug unterwegs.

Knochenberg in karger Landschaft – die Knochen werden von der einheimischen Bevölkerung als Futter verarbeitet

Traditionelle Behälter für tierische Milch - mangels Hygiene Quelle vieler Erkrankungen und daneben moderne, hygienische Gefäße.

Darunter die Herstellung von “Nyri Nyri”, einer Delikatesse der Einheimischen: Das so zubereitete Fleisch schmeckt noch nach 15 Jahren aus den “offenen” Behältnissen! Und moderne Nyri Nyri – Vermarktung auf Anregung der Forschergruppe.

Ein enges Ziegengehege – Infektionsgefahr für viele Tiere und eine Erfindung setzt sich durch: transportable Ställe für Kleintiere.

Darunter: Kamele, die bis zu 12 Tage ohne Wasser auskommen, bringen Vorteile.

 

Gerodetes Land und wenige Monate später!

Darunter: Verkauf von Produkten

 

Null – Weide – Haltung ... entspricht unseren Viehställen und Pflanzen, die mit nur einem Eimer Wasser am Tag auskommen.

Die typische Behausung einer kenianischen Nomadenfamilie, die teilweise aus örtlichen, teilweise aus mitgebrachten Materialien besteht.

alle Fotos: Dr. H. Recke


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