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Virginie Buisson zu Gast im Marianum

Die seit 3 Jahren in der Partnerstadt Arles wohnende Autorin Virginie Buisson besuchte vom 9. bis 16. November 2006 Fulda.

Auf ihrer ersten Deutschlandreise als Schriftstellerin sprach sie mit 4 Französischkursen der Oberstufe über ihr Leben als Jugendliche in Algerien während des Unabhängigkeitskrieges (1954-62). Ihr Stiefvater war dort Gendarm. Über ihre Jahre in Algerien erzählt sie in ihren beiden Büchern „L’Algérie ou la mort des autres“ und „Le silence des otages“.

Auszüge aus diesen Büchern waren in den Stunden vor Virginie Buissons Besuch im Französischunterricht bearbeitet worden.
 
Die SchülerInnen erlebten mit der Autorin eine authentische und lebendige Geschichtsstunde über ein Thema, mit dem sie in ihrem bisherigen Unterricht noch nicht konfrontiert worden waren und das auch in Frankreich erst in den letzten Jahren allmählich aufgearbeitet wird.

Stellenweise zeigten sie große Betroffenheit und bereicherten das Gespräch mit vielen Fragen, z.B. ob es einen Zusammenhang gebe zwischen der Algerienproblematik und den Unruhen der Jugendlichen in den Pariser Vororten im vergangenen Jahr.

Virginie Buisson äußerte sich sehr positiv über das Interesse und die Aufmerksamkeit der SchülerInnen und lud sie zu weiteren Begegnungen nach Arles ein.

Fotos und Text: Cornelia Thiessen-Westerhoff


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