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Die Schulformen

Eigentlich besteht das Marianum aus zwei Schulen:

Realschule

1951 gegründet ist dieser Schultyp inzwischen 4- bis 5-zügig mit derzeit ca. 780 Schülern und schließt mit dem Erwerb der Mittleren Reife nach der Klasse 10 ab.

In Klasse 5 wird mit Englisch als erster Fremdsprache begonnen. Im 7. Schuljahr können die Schüler und Schülerinnen zwischen den Fremdsprachen Französisch und Latein wählen oder statt dessen Arbeitslehre besuchen.

Selbstverständlich ist für jeden Schüler die Unterweisung in “Informationstechnischer Grundbildung” (EDV) in den Jahrgängen 5,6 und 9.

Bei 100%iger Abdeckung der Stundentafel betrifft der dennoch nicht immer zu verhindernde Unterrichtsausfall an der Realschule nur die 6. Stunde. Davon betroffene Schüler werden also nicht nach Hause geschickt, sondern haben die Möglichkeit bis 13.00 Uhr unter Aufsicht schon ihre Hausaufgaben zu beginnen.

Mit einem durchgängigen Klassenlehrerprinzip versuchen alle Unterrichtenden die Sorgen und Nöte der Schüler ernst zu nehmen.

Im Schulalltag, der partnerschaftlichen Umgang untereinander spürbar werden lässt, bedingen “Annehmen der Person” und “Fordern in der Sache” sich gegenseitig.

Gymnasiale Oberstufe

1978 begann dieser Schulzweig, der organisatorisch und personell weitgehend selbständig ist, seine Arbeit mit 29 Schülern, seitdem ist das Marianum kontinuierlich gewachsen. Von den derzeit ca. 340 Schülern und Schülerinnen der Oberstufe sind 65-70 % ehemalige Realschüler. Diese Zahl weist darauf hin, dass sich traditionell die Schüler unserer Oberstufe aus der eigenen und den umliegenden Realschulen rekrutieren.

Das Marianum Fulda ist eine staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft, die ihren Schülern die gleichen Schulabschlüsse wie staatliche Schulen vermittelt. Das bedeutet, die Abiturprüfung führt genauso wie das Abitur an staatlichen Regelschulen zur vollgültigen allgemeinen Hochschulreife, die ein Studium an jeder deutschen Hochschule ermöglicht.

Als eine der ganz wenigen Fuldaer Schulen differenziert das Marianum schon nach dem ersten Halbjahr der Stufe 11 nach Grund- und Leistungskursen. Das bedeutet, dass die Schüler in selbstgewählten Leistungsvorkursen schon in der Kompensationsphase ausprobieren  können, ob ihnen das gewählte Fach liegt. Sollten sie dann feststellen, dass sie sich verwählt haben, können sie am Anfang der Jahrgangsstufe 12 einen anderen Leistungskurs wählen, ohne deshalb ein Schuljahr wiederholen zu müssen.

Realschüler, die statt der zweiten Fremdsprache in Arbeitslehre oder in einem anderen Fach unterrichtet wurden und die notwendige Oberstufeneignung mitbringen, müssen in der Oberstufe Kenntnisse einer zweiten Fremdsprache für das Abitur nachweisen. Das Marianum ermöglicht diesen Schülern, ihre Verpflichtung im Fach Latein oder Französisch - für beide Fremdsprachen können nach Bedarf Anfängerkurse eingerichtet werden - zu erfüllen.

Das kompetente und engagierte Lehrerkollegium des Marianum hat eine langjährige und kontinuierliche Erfahrung in der Förderung ehemaliger Realschüler, die letztlich zu einem hohen Prozentsatz die allgemeine Hochschulreife erwerben.

Prinzipiell bietet das Marianum sowohl die fachlichen als auch die personellen Voraussetzungen, um Unterricht in allen gängigen Leistungsfächern erteilen zu können. Ein besonderer Vorteil gegenüber staatlichen Regelschulen ist hier die größere Flexibilität der Privatschule. Während staatliche Schulen gehalten sind, sich bei der Einrichtung von Grund- und Leistungskursen an den Divisor 3 bzw. 9 zu halten, sind wir frei in der Handhabung, was im Vergleich meist kleinere Kursgrößen ermöglicht (in gewissen Fällen auch Leistungskurse mit etwa 10 Schülern). Außerdem bietet eine Jahrgangsbreite von 100 bis 120 Schülern meistens die Gewähr für ein ausreichend breites Kursangebot.



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